|
|
|
|
|||||
|
Einstmals
Altona - mit jüdischen Kinderaugen gesehen, Fotoalbum |
|||||||
|
|
|||||||
|
|
Die
Bismarkhalle mit dem zweiteiligen Schwimmbecken - ein Teil abgrundtief für flotte Rettungsschwimmer und
das andere mit niedrigem Wasserspiegel für Anfänger und Angsthasen wie mich;
die Becken waren mit türkisblauem, klarem Wasser gefüllt, so durchsichtig,
dass man die kleinen weissen Kacheln an den Wänden abzählen konnte.
|
||||||
|
|
|||||||
|
Die Grünestrasse - in der wir sangen: "...darum lieb ich alles was
so grün ist, weil man Schatz ein Schupo ist".
|
|
||||||
|
|
|||||||
|
|
|||||||
|
|
|||||||
|
Die
Adolphstrasse - mit der Adolph-Klaus; die
Klaus war eine kleine, prunklose Synagoge, in der inbrünstig, halblaut
murmelnd gebetet und freudig laut gesungen wurde; es war ein betendes,
tösendes Stimmen-Gewirr, nach ostjüdischem Brauch. An einem Simchat Tora, dem
Freudenfest der heiligen Lehre, als alles sang und tanzte, hatte der Vorhang
des Toraschreines von einer Kerze, die in einem süssen Apfel auf der
Kinder-Fahne steckte, Feuer gefangen. Im Nu verbreiteten sich die Flammen und
sie verbrannten die Freude, den Gesang und das Gebet. Die verbrannte Feier -
ein brennendes schweres Vorzeichen des Kommenden.
|
|
||||||
|
|
|||||||
|
Heute: Bernstorfstrasse 67-71 |
|||||||
|
|
|||||||
|
|
|||||||