Einstmals Altona – mit jüdischen Kinderaugen gesehen, Fotoalbum |
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Im Altona von heute sitze ich manchmal in einem Fischrestaurant, hinter einem Aquarium mit sternartigen Korallen und buntschillernden Fischen, und der Kellner bringt mir einen Teller mit fett- und fleischlosem Gemüse.
In dem kleinen Hotel, direkt an dem umgebauten turbulenten Altonaer Bahnhof, werde ich mit Blumen empfangen, und der Apotheker von gegenüber weiss bereits, was ich während meiner kurzen Aufenthalte benötige.
Best Western Raphael Hotel Altona


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Meine Arbeit führt mich in die Ehrenbergstrasse, zum Bücherhaus, in dem so viel Interesse an Jüdischem bekundet und weitergegeben wird.
Dölling und Galitz Verlag
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Und endlich komme ich in das Museum in Altona, das seine Tore für Vergangenes und für Heutiges geöffnet hat.

So gehe ich durch die Ausstellung – im Schatten der Vergangenheit, die mich meine abgerissene Kindheit nochmals erleben lässt, und auch das von mir selbst Vergessene wieder aufleben lässt.


Ich erlebe hier die Mühe und erfahre die Bemühungen, das Altona von einst getreu nachzugestalten, damit nicht auch die letzten Schatten verlorengehen – und in diesen zusammengetragenen aufgebauten Schatten “sehe ich auch ein Blümlein stehn”.
Mitten im Schmerz empfinde ich eine Dankbarkeit, die nur schwerlich auszudrücken ist.

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