
Kulturbund und Jugendbund! Kultur und Jugend! Welch herrlichen Klang haben doch diese beiden Worte. So aussichtsreich, so viel sagend und so zukunftversprechend.
Wenn wir jedoch das Attribut „jüdisch“ davor setzen – wo können wir ehemalige jüdische Jugend und jüdische Kultur, wo den – jüdischen Jugendbund und Kulturbund in Hamburg finden?
Jugend- und Kulturbund wurden zwar wissenschaftlich erforscht, auch teilweise bebildert, die Diskussionen dafür und dagegen analysiert – aber im Gedächtnis der Stadt – beginnend mit der schicksalsschweren Vergangenheit im Jahr 1933 – und endend in gegenwärtiger Zukunft werden die Streiflichter blasser und blasser; sie leuchten nicht mehr in die Hamburger jüdische Kultur- und Jugendgeschichte hinein. Nur von Mal zu Mal wird das Vergangene erleuchtet und beleuchtet:
- das sind die kostbaren Überbleibsel einer einst blühende Kultur, einer einst dynamischen Jugend mit einer munteren Kinderreihe als begeisterte Zuschauer, wie auch als aktive Beteiligter – der jüdischen Jugendbünde und des jüdischen Kulturbundes.

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